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Häufige Fragen (FAQ) -- Section: Kombucha --
Wie lange lebt der Kombucha-Pilz?
Es sollen schon Kulturen von einer (Menschen-)Generation zur nächsten weitergegeben worden sein. Bei sachgemässer Behandlung kauft man eine Kultur wohl nur einmal. Es ist jedoch zu beachten, daß sich der Pilz durch Absprossung vermehrt, und die "Originaleinheit" nach etwa 6 Monaten an Kraft verliert. Dann macht man eben mit den "Abkömmlingen" weiter. Siehe hierzu auch "Haut auf der Teeoberfläche".
Was tun, wenn ich keine "Startflüssigkeit" für einen neuen Ansatz habe?
Sollte möglichst vermieden werden, da in der Flüssigkeit anscheinend zusätzliche Organismen vorhanden sind, die der "reine Pilz" nicht hat. Hauptgrund für das Zufügen von bereits vergorenem Tee ist aber offensichtlich, daß die Flüssigkeit dann schon eine leicht saure Umgebung besitzt und nicht "umkippen" kann. Daher ist zur Not auch das Zufügen von Essig hilfreich (Menge ? Habe von einem Schnapsglas je Liter gehört). Auch der Kauf von "Fertig-Kombucha" und Verwenden statt der Original-Flüssigkeit soll helfen.
In meinem Ansatz bilden sich "Fäden". Ist das Schimmel?
Nein. Das sind die Reste von Hefekulturen. Wem diese nicht gefallen, kann sie beim Umfüllen in die Aufbewahrungsgefässe herausfiltern (z.B. Teesieb; evtl. auch Kaffefilter - verstopft allerdings ziemlich schnell).
Was tun bei Schimmel auf der Pilzoberfläche?
Schwarzer oder blaugrauer Schimmel (meist in runder Form) auf der Pilzoberfläche kann z.B. von einem zu feuchten Standort herrühren. Manche empfehlen, den Teil des Pilzes mit Schimmelbefall wegzuschneiden und den Rest in Essig einzulegen, um ihn zu reinigen. Die Flüssigkeit sollte man auf jeden Fall wegkippen. Ich persönlich würde alles entsorgen und mit einer neuen Kultur beginnen...
Muß der Pilz oben, unten oder in der Mitte des Ansatzes schwimmen?
Alles ist in Ordnung. Lassen sie ihm nur seinen Willen. Es ist jedoch zu beachten, daß sich Pilzableger immer an der Oberfläche bilden. Siehe auch "Haut auf der Teeoberfläche".
Während der Gärung bildet sich eine Haut auf der Teeoberfläche
Der Pilz vermehrt sich ständig durch "Absprossung" (oder wie man das auch immer nennen mag). Die sich an der Oberfläche der Flüssigkeit bildende "Haut" ist ein neuer Pilz ! Schwimmt der "Original-Pilz" an der Oberfläche, dickt er damit auf. Liegt er auf dem Boden des Gefässes, bildet sich oben ein neuer Ableger. Ist wohl auch eine Schutzreaktion gegen "feindlichen" Besatz der Oberfläche durch andere Pilze. Ist die Ursprungskultur schon älter (ein paar Monate), sollte man besser mit dem jungen Ableger weitermachen, und dem "Alten" seine verdiente Ruhe auf dem Kompost gönnen.
Wohin mit dem Pilz im Urlaub?
Durch Aufbewahrung des Gefäßes mit Pilz im Kühlschrank läßt sich die Zeit bis zum notwendigen Neuansatz erheblich verlängern. Nach dem Urlaub erneut ansetzen und bis auf die obligatorische Menge "Startflüssigkeit" wegkippen oder als Essigersatz verwenden. Auch Einfrieren soll funktionieren (dann aber ohne Flüssigkeit...). |
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